Richard Glässer ging Anfang der 1930er Jahre in die Selbstständigkeit und hatte nur Genussmittel im Angebot. Zwei Jahre später erweiterte er es um Seiffener Holzfiguren. Wenige Jahre nach dem Ende des Krieges begann er mit einer eigenen Produktion. Doch waren damals hauptsächlich Federkästchen, Truhen und Knöpfe gefragt. So konnte er seine Produktion erst Jahre später auf erzgebirgische Volkskunstartikel umstellen. Die Motive für die Schwibbögen, Räuchermänner, Nussknacker und anderes fand er in Märchen, Kinderbüchern, der bergbaulichen Tradition und der christlichen Weihnachtsgeschichte.
Der Kerzenhalter Krippe Christi Geburt hat in der Mitte hinten eine dreieckige Rückwand, an deren oberen Ecke ein Stern zu sehen ist. Rechts davon steht eine Palme und auf der linken Seite ist die Blecheinsatz mit Tropfenfänger für die Kerze zu sehen. Vor der Rückwand sieht man Maria mit gefalteten Händen knien. Neben ihr steht die Krippe mit dem Christkind. Joseph mit einer Laterne in der Hand steht rechts daneben. Ein Schäfer mit drei Schafen befindet sich vor ihnen.
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